Wege

Imants Ziedonis (1933-2013)

(Musik und Interpretation Jānis Holšteins-Upmanis)

 

Wege

Kaum hebt ein Wind an, schon geht’s los.
Ich will es euch sagen: ich liebe das so.
Kaum streift ein Wind mich, bin ich dran.
Zum Dummerchen werd ich, mit kurzem Verstand.

Ich weine ein Stück. Dann hör ich auf zu flennen
und zieh durch die Höfe um laut zu bekennen:
Nichts ist mir teurer als diese Wege,
die führen dem Morgen und Abend entgegen.

Ihr bietet ein Bett mir. Ich danke schön,
doch blieb ich – wer würd meine Wege gehn?
Ich weiß nicht, wo ich zuhause bin.
Wo hell der Staub fliegt, lauf ich hin.

Ceļi

Tikko mazs vējiņš uzvējos.
es pateikšu jums: kā es mīlēju tos.
Tikko mazs vējiņš noglaudīs
es muļķītis būšu, mans prāts būs īss.

Es ieraudāšos, bet kad raudāt beigšu
es iešu pa mājām un visiem teikšu,
ka nav nekas dārgāks par ceļiem šiem,
kas aiziet uz rītiem un vakariem

Jūs naktsmājas dosit. Es teikšu: paldies,
ja palikšu, kas manu ceļu ies?
Es nezinu, cilvēki, kur manas mājas.
Tik – balti putekļi putinājas.

Eins meiner Lieblingsliedchen zur Zeit (hier, hört es Euch an), das musste ich einfach mal schnell übersetzen, sozusagen als Fingerübung. Imants möge mir verzeihn.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s